Wir alle machen Fehler, sei es im Unternehmen oder im Privaten. Normalerweise lernen wir davon, und versuchen den Fehler nicht noch einmal zu machen.
Du könntest denken, dass etablierte Unternehmen mittlerweile herausgefunden haben, welche Marketingstrategien funktionieren und welche nicht.
Ich meine es ist 2020 und wir verkaufen uns gegenüber anderen seit Tausenden von Jahren.
Aber die Wahrheit ist, dass viele Unternehmen immer noch einfache Marketingfehler begehen. Das Ergebnis sind oft verlorene Kunden, weniger Umsatz oder ein getrübter Markenruf.
Schlechte Werbetexte, verpixelte Bilder, umständliche Logos, Werbespots die einfach die Marke verfehlen. Wenn die Marketingbemühungen von grossen Unternehmen scheitern, ist dies eine Lernmöglichkeit für alle anderen.
Aus diesem Grund stellen wir euch heute die 5 grössten Fehler im Online Marketing vor. Auf diese Weise können Sie Ihre Marketingstrategie fürs 2020 verfeinern, um mehr Leads und Verkäufe zu erzielen als je zuvor.
1. Mailliste Kaufen
Kaum zu glauben aber das gibt es immer noch. Unternehmen kaufen sich im Internet Kontaktdaten von Webseiten um diese dann für Ihre E-Mail Marketingkampagne zu verwenden. Es gibt dafür zahlreiche Webanbieter die diese Kontaktlisten verkaufen. Die Listen enthalten meistens Namen und E-Mail Adressen und basieren auf demografischen und / oder psychologischen Informationen. Zum Beispiel kaufen Sie sich eine Liste von 10’000 Kontakten mit Namen und E-Mail-Adressen von Personen in Zürich ohne Kinder.
Es klingt vielleicht verlockend, wenn man sich nicht eine eigene Kontaktliste aufbauen muss, jedoch heisst das nicht dass diese Kontaktliste auch wirklich dein Klientel ist. Ausserdem verstosst du durch den Kauf der Kontaktdaten auch gegen die DSGVO und das kann geahndet werden. Daher lieber die Finger davon lassen und die eigene Kontaktliste von Grund auf aufbauen.
2. schlechte Werbetexte
Wir sehen ständig Werbung, sei es beim Browsen im Internet, in Magazinen oder im öffentlichen Verkehr. Bei vielen Werbungen werden wir jedoch nicht persönlich angesprochen, sondern einfach mit Rabatt Zahlen oder Preisen vollgetextet. In Fällen von Elektronikgeräten funktioniert das, weil wir die Unternehmen in der Regel bereits kennen. Bei kleineren Unternehmen oder Serviceanbieter, die noch nicht allen bekannt sind, sehen die Kunden nur Preise und nicht mehr. Der Werbetext muss daher herausstechen und die Personen ansprechen. Die Headline muss kurz und packend sein, damit der Kunde aufmerksam wird. Der eigentliche Werbetext spricht den Kunden und seine Bedürfnisse an. Aus diesem Grund ist es wichtig herauszufinden, wer Ihre Kunden genau sind und was Ihre Probleme sind. So kannst du deine Werbetext optimal abstimmen.
3. keine Kundenbindung
Viele Unternehmen versuchen die Kunden direkt mit einem Angebot anzusprechen, ohne eine Kundenbindung aufzubauen. Das ist, als ob du dein erstes Date fragst, ob Sie dich heiraten möchte. Genauer gesagt sind nur 3% wirklich kaufbereit und die restlichen sind noch unentschlossen. Warum sich also nur auf die 3% konzentrieren?
Versuch zuerst eine Kundenbindung aufzubauen, sodass dein Unternehmen den Kunden bereits bekannt ist. Sie wissen, für was du stehst und was dein Angebot ist.
So sprichst du die restlichen 97% an und gibst zuerst Informationen, bevor du etwas verkaufen möchten.

4. Tracking nicht installiert
Daten werden als das neue Gold bezeichnet und das nicht umsonst. Das Online Marketing hat einen sehr grossen Vorteil gegenüber den Printmedien. Sämtliche Daten werden gemessen, was uns hilft die Werbeanzeigen zu optimieren. Um diese Daten korrekt zu erfassen gibt es Tools von Facebook und Google. Wir sehen immer wieder Unternehmen, die Werbungen im Internet schalten, jedoch keine Tracking-Tools installiert haben. So wirfst du das Geld praktisch aus dem Fenster, da du überhaupt keine Daten hast mit denen du nachher die Werbungen abstimmen und verfeinern kannst. Diese Tools sind komplett kostenfrei und sehr einfach zu installieren. Vergiss jedoch nicht, die Tools in der Datenschutzerklärung zu erwähnen und DSGVO konform zu installieren. Wir empfehlen diese Tracking-Tools zu installieren:
– Facebook Pixel
– Google Analytics
– Google Tag Manager
5. Targeting (Zielgruppenansprache)
Targeting ist ein Fluch und ein Segen. Wir können durch das Targeting die Werbekampagne extrem effizient aufbauen und direkt unser Zielgruppe ansprechen. Das ist etwas, das man mit keiner Printmedien kann.
Viele Unternehmen verlieren sich jedoch in der ganzen Optionen die Plattformen, wie Facebook haben. Das resultiert darin, dass du deine Zielgruppe bereits am Anfang extrem spezifisch herunterbrichst. Das bringt nicht immer die gewünschten Resultate.
Wir raten daher, dass Targeting am Anfang eher etwas offen lassen, wenn du die ersten Werbekampagnen schaltest. Die Tracking-Tools helfen dir dann herauszufinden, wer wirklich an deinem Produkt / Service interessiert ist. So kannst du über der Verlauf der Zeit deine Werbekampagne nach und nach verfeinern.
Du möchtest mehr erfahren über das Online Marketing und wie du es in deinem Gebiet anwenden kannst? Dann buche noch heute dein kostenloses Erstgespräch mit Philipp von Hyve Media.


